Wappen Nebelwacht

Nebelwacht

Mystik Seefahrt Isolation Tradition

Nebelwacht ist die äußerste Westpräfektur und flankiert den Seezugang nach Efarim – zerklüftete Küsten unter grauem Schleier, heiße Quellen und ein Höhlenlabyrinth voller dunkler Tiefen.

Geschichte & Kultur

Wer aus Nebelwacht kommt, gilt als jemand, der auch ohne mit den Augen zu sehen sicher seinen Weg findet. Kalte Strömungen treffen hier auf heiße Quellen, Dampf steigt aus Spalten, und Gischt und Nebel nehmen die Sicht und verschlucken Geräusche. Unter den steil ins Meer brechenden Klippen beginnt ein Höhlen- und Stollenlabyrinth, das nur bei Ebbe oder über riskante Pfade erreichbar ist. Die Menschen hier gelten als misstrauisch, ihr Humor ist schwarz und trocken – nicht aus Grausamkeit, sondern als Schutz gegen das, was man nachts im Nebel zu sehen glaubt. Aus dieser Landschaft ist eine Kampfkultur entstanden, die nicht auf Sicht vertraut, sondern auf Kontakt: „Führung durch Fühlen", mit Seitenschwert oder langem Messer und Dolch, trainiert im Blindgang über die Bindung. In den Tiefen der Höhlen liegt eine Bannkapelle des Lichts, deren ewige Flammen als Bollwerk gegen die Finsternis dienen, denn dort treiben ertrunkene Leichenfresser und Geisterstimmen umher. Reichsweit steht Nebelwacht für Schleierware – alchimistische Kräuter, Harze, Tinkturen und Bannpulver, dazu Räucherfisch und schwarzes Klippensalz.

Besonderheiten

Der Tempelleuchtturm der Hauptstadt Nebelwacht ist zugleich Heiligtum, Signal und Zuflucht über den Salzklippen. In den Höhlentiefen wacht eine Bannkapelle des Lichts gegen die Finsternis, während Magier aus Arkapur die Strömungen des Schleiers beobachten.