Wappen Sturmkap

Sturmkap

Seefahrt Ausdauer Handwerk Rauheit

Sturmkap liegt im Südwesten Quirins – ein Land aus Kaps und Klippen, windgezeichneten Küsten und blau-weißen Mosaiken, in dem der Wind selten stillsteht.

Geschichte & Kultur

Wer aus Sturmkap kommt, gilt als jemand, der einfach alles aushält. Der Wind fährt hier über nackten Stein, zerrt an Segeln und drückt Schiffe gegen den Felsen – Dächer werden mit Steinen beschwert, und Wege folgen dem Boden, nicht dem Wunsch. Die Menschen gelten als robust, pflichtbewusst und wortkarg, doch hinter der Härte liegt Herzlichkeit: Wer friert oder Hunger leidet, wird aufgenommen, auch wenn es den Gastgebern selbst an Brot fehlt. Klart das Wetter auf, feiert man ausgelassene Tanzfeste mit Liedern und Branntwein. Aus dieser Haltung ist die Kampfkultur des „Brandungsfels" gewachsen, deren Leitgedanke „Halte Stand" lautet – trainiert wird auf Klippen und in der Brandungszone, unter Wellendruck und mit schwereren Übungswaffen, damit Technik auch unter Erschöpfung sitzt. Gefahr entsteht zuerst aus der Natur: Brandung, Klippen und plötzliche Stürme bestrafen jeden Fehler, an den Küsten streifen Küstenwölfe, auf den Klippen sitzen Sturmkrähen, und vereinzelt zeigt sich sogar ein Wyvern. Reichsweit steht Sturmkap für robuste Schleifsteine, Sturmkraut-Öl und würzigen Schafs- und Ziegenkäse.

Besonderheiten

Burg Sturmkap, halb in den Fels gehauen, ist das Herz der Präfektur; darunter liegt der Hauptstützpunkt der Südwestflotte. Rundum klammern sich Kapsiedlungen und Fischorte an Buchten und Steinriegel.