Waldestrutz ist die nördliche Grenzmark Efarims – dichte Wälder, der elfische Hochwald als ständiger Nachbar und das Gesetz des langen Bogens. Hier ist zu Hause, wer wenig redet und viel sieht.
Geschichte & Kultur
Wer aus Waldestrutz kommt, gilt als jemand, der wenig redet, klare Grenzen kennt und immer einen Weg findet, wo andere nur Wald sehen. Dichte Wälder überziehen Hügelketten und Senken, aus dem Hochwald speisen klare Bäche die Täler, und wer vom markierten Pfad tritt, verliert schnell Richtung und Zeit. Die Menschen hier sind bodenständig und zurückhaltend – Gastfreundschaft ist schlicht, Prahlerei selten, aber Absprachen werden erinnert. Der Alltag ist Forst und Jagd, Wegepflege, Grenzdienst und Handwerk: Holz wird geschlagen, Harz gesiedet, Fleisch geräuchert. Aus dieser Lebensweise ist die Kampfkunst „Hinter den Blättern" hervorgegangen, mit dem Leitgedanken „Triff und Verschwinde" – der Bogen eröffnet, das lange Messer beendet, der Dolch dient engsten Distanzen. Gefährlich ist vor allem die Reibung an der Grenze: Illegale Rodungen, Wilderei und Schwarzhandel treiben Vergeltungsspiralen mit den Waldelfen an, während in den tiefen Beständen Waldgeister als Irrlichter und Stimmen im Unterholz umgehen. Reichsweit steht Waldestrutz für langsam gewachsenes Kernholz, begehrt für Bogenbau, dazu Harz, Pech und dunklen Harzhonig.
Besonderheiten
Burg Waldestrutz ist Verwaltungssitz und Gericht für Holz-, Jagd- und Grenzfragen. Großwattburg an der Nordküste ist Brückenkopf nach Roon und Stützpunkt der Nordostflotte. Aus dem Hochwald sickern über stille Pfade seltene Hölzer und Textilien ins Reich.